Leichtathletik

 

Die Wettkämpfe in der Leichtathletik ziehen bei den Paralympics die größte Aufmerksamkeit auf sich. Track and Field-Wettbewerbe stellen die mit Abstand größte Anzahl an Athleten und Wettkämpfen bei den Spielen. Seit Rom 1960 hat sich das Leistungsniveau sowohl durch verbessertes Prothesen- und Rollstuhlmaterial, aber vor allem durch professionelles Hochleistungstraining stetig weiterentwickelt. Neue Dimensionen eröffneten sich nicht erst seitdem Doppelunterschenkelamputierte die 400 m unter 47 Sekunden laufen oder Rennrollstuhlfahrer den Marathon unter 1:22 Stunden absolvieren. Die Leichtathletik ist in vier große Wettkampfklassen aufgeteilt, die in separaten und kombinierten Entscheidungen um Medaillen kämpfen: Die Rollstuhlathleten im Fahren und im Wurf, die Cerebralparetiker, die Blinden und Sehbehinderten, sowie die Gruppen der Amputierten und Les Autres. Seit Sydney 2000 finden viele Wettbewerbe in kombinierten Klassen statt, die zum Teil auch unterschiedliche Behinderungsarten zusammenfassen und nach einem nach wie vor umstrittenen und schwer durchschaubaren Punktesystem bewerten.

 

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